Eine beliebte Möglichkeit, Geld im Internet mit dem eigenen Blog zu verdienen, ist das so genannte Paid Blogging.
Was versteht man unter Paid Blogging?
Unter dem Begriff “Paid Blogging” versteht man das Veröffentlichen von Produktrezensionen von anderen Unternehmen zur Bewerbung dieser gegen ein Entgelt – je nach Größe und Beliebtheit des Blogs können die Honorare an dieser Stelle durchaus im 3-stelligen Bereich liegen.
Beim Paid Blogging gibt es jedoch auch eine ganze Menge an Sachen, die beachtet werden sollten.
1. Der Blogbeitrag wird bezahlt, nicht die Meinung
Ganz wichtig ist an dieser Stelle, zwischen der Bezahlung des Blog-Beitrags und der Bezahlung der Meinung zu unterscheiden: Unternehmen bezahlen euch als Blogger hierfür, dass ihr Artikel über ein gewisses Produkt oder eine Dienstleistung schreibt – das muss im Umkehrschluss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass ihr einen positiven Bericht über ein Unternehmen schreiben müsst, sondern ihr könnt euch durchaus kritisch mit einem Unternehmen auseinandersetzen.
2. Rechtliche Aspekte beachten
Bei einem Paid Blogging handelt es sich rechtlich gesehen um nichts weiteres als Werbung für ein Unternehmen bzw. Produkt. In Deutschland ist es vorgeschrieben, dass Werbung ganz klar von redaktionellen Artikeln abzugrenzen ist (z.B. durch einen entsprechenden Hinweis wie “Anzeige” / “Werbung” / …)
Unterbleibt das, lauft ihr im schlechtesten Fall Gefahr, wegen des Unterlassens des Werbehinweises kostenpflichtig abgemahnt zu werden.
3. Ich möchte mit meinem Blog ein Paid Blogger werden – wo finde ich Aufträge?
Nun, es gibt mittlerweile einige Internetseiten, die Aufträge zum Paid Blogging vermitteln – zwei davon werde ich euch im Laufe der Woche auch noch vorstellen. Ansonsten kann ich euch nur empfehlen, sich einmal in den entsprechenden SEO-Foren umzusehen und vielleicht sogar selbst eine Kleinanzeige zu schalten, in der ihr eure Paid Blogging-Dienste anbietet.

